15.1 Definitionen
221
und Erziehung.
1
15.1.2
Eisberg-Modell
Das Eisberg-Modell ist auch auf Sigmund Freud zurückzuführen und ist heutzutage ein oft genutztes
Kommunikationsmodell. Wie bei dem Modell des „Es, Ich und Über-Ich“ beschrieben, befindet
sich der Großteil der menschlichen Psyche im Unbewussten und ist somit nicht sichtbar. Dies gilt
auch für das Verhalten in der Kommunikation.
Daher ist das Eisberg-Modell ein angemessener Ansatz, um zu erklären, warum sich eine Person
in einer bestimmten Situation so verhält, wie sie sich verhält. Dieses Modell versucht also, die
Frage nach dem
„Warum“
zu klären. Nach Fuhrmann
2
und Schirmer/Woydt
3
verhält sich die
Kommunikation wie ein Eisberg, und zwar sind ein Siebtel des Eisbergs sichtbar und sechs Siebtel
des Eisbergs sind nicht sichtbar. Abbildung 9: Eisberg-Modell in Anlehnung an Sigmund Freud
Figure 15.2: Eisberg-Modell
Quelle: Fieger/Fieger (2018), S. 74
1
Vgl. Rauthmann (2017), S. 86-87
2
Vgl. Fuhrmann (2018), S. 34
3
Vgl. Schirmer/Woydt (2016), S. 140